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Sonntag, 23. Dezember 2007

Ausrutscher: PSP Slim & Lite

Die PSP Slim & Lite verfolgt die gleiche Philosophie wie Sony schon mit ihrer PSone und PStwo sowie jüngst Nintendo mit dem DS Lite. Ein altbekanntes Produkt wird in einer schlankeren Form pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt gebracht. Allerdings beschränkt sich das Re-Design der PSP nicht nur auf die Größe, die Slim & Lite ist 19% schlanker, und das Gewicht, so wiegt der neueste Ableger mit seinen 189g gut ein Drittel weniger als das Original, sondern bietet einige sinnvolle Neuerungen.

Mit dem zusätzlichen Video-Out-Port können Videos von UMDs, Bilder und Filme vom Memory Stick, sowie Games auch über den Fernseher wiedergeben werden. Unglücklicherweise erfolgt die Ausgabe im NTSC-Videoformat. Bei einem Fernseher, der dieses Format nicht unterstützt, wird daher kein Bild angezeigt... Die ebenfalls neue Funktion des Zwischenspeicherns soll die Ladezeiten merklich verkürzen, zumindest sofern das Spiel diese Funktion unterstützt.

Mit der WLAN-Funktion ist man, einen entsprechenden Hotspot voraus gesetzt, ständig Mobil und kann sogar Podcasts runterladen lassen. Die PSP erkennt, sobald ein drahtloses Netzwerk verfügbar ist und aktualisiert die abonnierten Podcasts selbstständig. Außerdem kann man ganze Levels und Spieldemos an die PSP Slim & Lite eines Kollegen schicken. Game Sharing nutzt dabei den Ad-hoc-Modus, der das Übertragen von Spielinhalten ermöglicht.

Das brillante und kristallklare Display, welches überproportional groß daher kommt, weiß auf den ersten Blick zu überzeugen. Pixelfehler scheint Sony mittlerweile übrigens ausgemerzt zu haben. Da die beiden Lautsprecher recht weit auseinander liegen, erreicht man, sogar ohne Kopfhörer, einen annehmbaren Stereoklang. Mit der PSP Slim & Lite liefert uns Sony DAS Musterbeispiel für mobiles Entertainment. Verbesserungswürdig ist höchstens die Position des Analogsticks, der etwas zu tief angeordnet ist und, nach einer langen Session, vereinzelt Schmerzen im Daumen auslösen kann.

Autor: Michael Gelhard

Montag, 3. Dezember 2007

Ankündigung: Was ist ein Ausrutscher?

Nanu? Wieso steht vor dem iPod Nano Review das Wort Ausrutscher? Vor dem rhino's Testbericht neuerdings auch... und es gibt sogar eine Kategorie, die diesen Namen trägt? Seltsam...

Ja seltsam, zumindest auf den ersten Blick. Unter dem Label Ausrutscher posten wir fortan Testberichte zu Artikeln, denen wir - zumindest im Moment - keine eigene Serie widmen wollen.

Anders als die langfristig laufenden Tabak-, Kino- und DVD- sowie Zigarre-, Shisha- und Spirituosenserien wollen wir hier nur vereinzelt über den Tellerrand blicken und zum Beispiel aus der Welt der neuesten Technikspielerreien (oder etwas ganz anderem) berichten.

Sollte ein Beitrag besonderen Anklang finden, ist eine Fortführung als Serie natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen. Also, bestimmt durch die Kommentarfunktion, unser Umfragefeature oder per Mail wo die Reise uns hin bringt.

Bis dahin, viel Spaß beim Lesen wünscht euch das gesamte

Qualitaetskontrolle.blogspot.com-Team

Ausrutscher: iPod Nano (3. Generation)

Die Vorderseite aus eloxiertem Aluminium, die Rückseite aus poliertem Edelstahl, dazu eine Akkulaufzeit von 24 Stunden bei purem Musikgenuss und immerhin noch fünf Stunden beim Anschauen von Videos. Die Rede ist natürlich vom neuen iPod Nano, den Apple schon in der dritten Generation auf den Markt gebracht hat.

Der kleine Kraftprotz ist für 149€ in der 4GB Variante zu haben und bietet Platz für circa 500 Songs. Mein Exemplar verweigert zwar mittlerweile die Aufnahme zusätzlicher Daten, ist mit über 30 kompletten Alben und gut 25 Musikvideos aber auch äußerst gut bestückt (er soll ja dem Blogbetreiber in nichts nachstehen…).

Ein größeres, helleres Display mit der höchsten Pixelanzahl pro Zoll aller iPod Displays - 204 ppi verglichen mit 163 ppi beim iPod Classic – sorgt für eine erstaunlich gute Bildqualität. Dieses wirkt gestochen scharf und muss sich nicht mal hinter der visuellen Qualität einer Sony PSP verstecken.

Als nette Extras gibt es, neben der eigentlichen Musik- und Videofunktion, auch noch die Möglichkeit, sich eigene Fotos in einer Diashow anzuschauen, diverse kleine Spiele zu meistern und natürlich die berühmten Podcasts zu schauen. Mit dem Click Wheel sind alle Funktionen zudem absolut intuitiv zu bedienen.

Nun zu den wenigen, aber vorhandenen, Kritikpunkten. Dass ich stets und überall iTunes brauche, um meine Songs zu verwalten, empfinde ich als äußerst störend. Außerdem beginnt das flache Wunderkind bei jeder USB-Verbindung sofort mit dem Akkuaufladevorgang. Ob es für den Akku wirklich von Vorteil ist, ständig Saft zu tanken, halte ich für ein Gerücht. Beides lässt sich aber, angesichts der vielen Pluspunkte, absolut verschmerzen.


Autor: Michael Gelhard

Mittwoch, 26. September 2007

Ausrutscher: rhino's (250ml Dose)

Es gibt Menschen, die haben einfach alles richtig gemacht. Zumindest in beruflicher Hinsicht ist einer von ihnen vermutlich der Marketingchef der Ferrero Deutschland GmbH. Mit dem Begriff Nuss-Nougat-Creme kann zwar jeder was anfangen aber seien wir mal ehrlich: Es heißt Nutella. Und das obwohl Nutella nur der Marken- bzw. Produktname eines einzigen Herstellers ist.

Ähnlich verhält es sich auch mit Energy Drinks die im allgemeinen Sprachgebrauch Red Bull heißen, obwohl zahlreiche Konkurrenzprodukte wie Booster, Kick Off (dessen Preis sich an der Kasse verdoppelt, wenn das Pfand addiert wird) oder Golden Sho… ähm… Power ebenfalls unter dem Label Energy Drink produziert werden.

Ein noch relativ junges Konkurrenzprodukt stellt rhino’s dar. Die rhino’s dring and food AG möchte sich dabei etwas von dem Image des billigen Nachahmerprodukts distanzieren und fährt marketingtechnisch ähnlich starke Geschütze auf wie es Red Bull getan hat und noch immer tut.

Wenn man rhino’s das erste Mal probiert, wird man sich recht eindeutig an den roten Bullen erinnert fühlen. Doch im Gegensatz zur „Plus-Plörre“ Booster schmeckt rhino’s nicht so übertrieben und aufdringlich süß, sondern sogar einen Tick herber als Red Bull. Trotzdem werden Leute, die mit dem Geschmack der Konkurrenzprodukte bisher noch nicht warm geworden sind, auch diesen Energy Drink als Gummibärchenschmelz abstempeln.


Autor: Michael Gelhard